7. Spieltag

TSV Auerbach  – FV Alemannia Bruchhausen  2:0 (2:0)

Nächster Heimdreier für die „Erste“
Nach der lauen Nullnummer beim Gastspiel in Weingarten vor einer Woche sollten gegen die Alemannia aus Bruchhausen wieder drei Punkte her. Diese Hoffnung schien in der Anfangsphase der Partie noch nicht so recht aufgehen zu wollen, da die Gäste besser ins Spiel kamen und sogar den vermeintlichen Führungstreffer erzielen konnten, der allerdings aberkannt wurde, da der Ball zuvor bereits im Toraus war. Das Auerbacher Mittelfeld und die Offensive kamen wenig zur Entfaltung und wirkten zeitweise beängstigend ideenlos. So kam die Führung durch einen verwandelten Foulelfmeter von Stoitzner nach 26 Minuten zwar nicht wirklich verdient, aber gerade gelegen, um ein bisschen Selbstbewusstsein zu tanken. Mit der Führung im Rücken drehten die Scherer-Jungs auf und kamen durch einen Kopfball von Erismann nach schönem Zusammenspiel von Özkul und Guthmann zu ihrer nächsten Chance (36.). Besser machte es Erismann nur kurz darauf, als er einen schön ausgespielten Angriff noch vor der Pause zum 2:0 vollendete (39.). Die erste hochkarätige Chance der Alemannen hatte Mario Mayer, der seinen Kopfballversuch nach einer Ecke nur um Zentimeter über den TSV-Kasten setzte, was das 2:0 zur Pause besiegelte.
Die zweite Halbzeit war, was Torraumszenen betrifft, doch recht ereignislos. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite konnten die Offensivreihen wirklich für Gefahr sorgen, was auch an den gut stehenden Defensivblöcken lag. Die Gäste tappten ein ums andere Mal in die Abseitsfalle des TSV oder fanden in Rapp ihren Meister, während sich die Auerbacher auf das Nötigste beschränkten. Als der FVA die letzten zwanzig Minuten nach der Ampelkarte für Spielführer Rosema auch nur noch zu zehnt bewältigen mussten, war die Messe für sie gelesen. Ohne nennenswerte Torchancen in Halbzeit zwei gewinnt der TSV am Ende dank einer tadellosen Chancenverwertung und einer geschlossenen Mannschaft nicht unverdient mit 2:0.

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