SG DJK/FV Daxlanden – TSV Auerbach 2:1 (0:0)
Anschlusstreffer kommt zu spät
Nach dem spielfreien Wochenende ging es für unser Kreisliga-Team in den Jagdgrund, wo die ebenfalls abstiegsbedrohte SG DJK/FV Daxlanden den TSV auf ihrem Kunstrasen empfing. In einem höhepunktarmen Spiel siegten die Hausherren am Ende nicht unverdient, weil sie ihre Chancen eiskalt nutzten und die Bernecker-Elf nicht so viel entgegenzusetzen hatte wie noch in Schöllbronn. Bei schönem Frühlingswetter ließ die erste nennenswerte Torraumaktion über 20 Minuten auf sich warten, dann zeigte TSV-Torwart Baier aus kurzer Distanz die erste starke Reaktion gegen Lätsch. Auf der Gegenseite schickte David Guthmann den kurzfristig für Marcel Baier in die Startformation gerückten Noa Schnepf mit einem schönen Ball Richtung Tor, doch auch SG-Keeper Dannenmaier verhinderte den Einschlag für seine Farben (28.). Die Schlaucher probierten sich in der Folge noch mit einem Freistoß, den Cicak zwar links neben der Mauer, aber auch neben dem linken Pfosten vorbeisetzte (32.), und auf der anderen Seite entschärfte Dannenmaier eine scharf hereingezogene Balzer-Ecke vor gleich mehreren einköpfbereiten Auerbachern (41.), sodass es torlos in die Pause ging.
Die zweite Hälfte eröffnete wiederum TSV-Kapitän Balzer mit einem Eckball, in dessen Folge Erik Nolte seinen Kopfball über das SG-Gehäuse setzte (49.), während es die Gastgeber aus ihrer Sicht besser machten. Nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld stand SG-Kapitän Rutz mutterseelenallein im Strafraum und köpfte zum 1:0 für Daxlanden ein (56.). Ein Doppelwechsel sollte Auerbach danach nochmal Aufschwung verleihen, aber so richtig ging kein Ruck durch die Mannschaft. Erst in der Schlussphase versuchte der TSV vehementer, einen eigenen Treffer zu erzielen, zunächst kam Rapp nach schöner Kombination von Guthmann und Balzer aber nicht mehr vor Dannenmaier an den Ball (78.). Für die Hausherren verzog der eingewechselte Sikorskij nach einem schnell ausgeführten Freistoß meterweit (80.), was sich für sein Team jedoch als weniger dramatisch erwies, weil der junge Scheufele zwei Minuten später mit dem 2:0 vermeintlich schon den Deckel auf die Partie machte. Zwar kam Meier nach schöner Vorarbeit von Offterdinger noch zu einer aussichtsreichen Möglichkeit (84.), und Offterdinger selbst sorgte bei seinem Ex-Verein mit einem sehenswert verwandelten Freistoß für den Anschlusstreffer (88.), doch in der Folge zitterten die Schlaucher zwar nochmal ordentlich, eine glasklare Torchance sprang für die Bernecker-Buben aber nicht mehr heraus. So bleiben die Punkte allesamt an der Fritschlach und der TSV reist auch von diesem Auswärtsspiel mit leeren Händen zurück an den Mühlenweg.

