TSV Auerbach – FC Germania Neureut 2:3 (1:2)
Weiter vom Pech verfolgt
Auch gegen den FC Germania Neureut blieb dem TSV wieder mal das Spielglück verwehrt und man musste dem Gegner die komplette Punkteausbeute überlassen. Im letzten Heimspiel unseres scheidenden Keepers Marvin Baier kam die Bernecker-Elf trotz großer Personalnot nicht schlecht in die Partie und durch David Guthmann zu ihrem ersten Torabschluss, den Germanen-Schlussmann Kojic aber entschärfte (8.). Danach brachen dann wieder die bekannten Fehlerquellen auf und man ließ den Gegner binnen vier Minuten viel zu leicht auf 0:2 davonziehen (13./17.). Die Auerbacher mussten sich erst einmal schütteln und die Gäste taten nicht mehr als nötig, sodass es eine Weile dauerte, bis wieder Torraumszenen zu bestaunen waren. Der erst kurz zuvor für den verletzten Nils Bodemer eingewechselte Noa Schnepf setzte sich im Sechzehner dann stark durch, über Erismann kam der Ball zu Kapitän Balzer, der humorlos zum Auerbacher Anschlusstreffer vollstreckte (32.). Auch ein Distanzversuch von Erismann erschien aussichtsreich, war aber etwas zu hoch angesetzt (33.), ehe wir kurz vor der Halbzeit Glück hatten, dass ein abgefälschter Abschluss der Gäste nur an den rechten Außenpfosten prallte (43.). So ging es mit der knappen Neureuter Führung in die Kabine.
Die zweite Hälfte war dann deutlich ereignisreicher, wobei Torerfolge auf beiden Seiten noch etwas auf sich warten ließen. Zunächst fand eine scharf vors Tor gezogene Flanke von links bei den Germanen keinen Abnehmer in der Mitte (47.), während die Auerbacher mit einer mehr als fragwürdigen Abseitsentscheidung der jungen SR-Assistentin haderten, die den vermeintlichen Ausgleichstreffer aus unerfindlichen Gründen aberkannte (52.). In einem wilden Schlagabtausch gingen die nächsten beiden Chancen wieder aufs Neureuter Konto, wobei Baier eine Überzahlsituation der Gäste heldenhaft vereitelte und sich auch beim Nachschuss von Kozul mit einer Spitzenparade auszeichnete (55.). Auf der Gegenseite scheiterte Schnepf an der Latte, bevor Balzer den Nachschuss über selbige jagte (59.) und auch Rapp stand bei seinem Versuch nach schönem langen Ball von Meier das Aluminium im Weg (64.). Pleiten, Pech und Pannen! Ein super Spielzug über die rechte Außenbahn eröffnete kurz darauf die Chance für Kapitän Balzer, der aus der Drehung aber nicht genug Druck hinter den Ball bekam (70.). Besser machten es dann doch die Gäste, die durch Rudomanow auf 1:3 davonzogen (75.). Leider vermochte es die TSV-Elf in der verbleibenden Viertelstunde nicht mehr zwingend für Gefahr zu sorgen, lediglich der Anschlusstreffer sollte noch gelingen. Schnepf profitierte von einem zu kurz geratenen Rückpass, spritzte dazwischen und vollendete nach Vorarbeit von Erismann zum 2:3 (89.). Trotz dreiminütiger Nachspielzeit blieb die Chance zum Ausgleich verwehrt, stattdessen vergab Kidane mutterseelenallein vor Baier die Hundertprozentige zum vierten Germanen-Treffer (92.), sodass es bei der knappen 2:3-Niederlage blieb.

