Rückschritt am Brunnenstückweg
SG Rüppurr – TSV Auerbach 3:0 (1:0)
Beim Auswärtsspiel in Rüppurr, wo der TSV das erste Mal seit der Fusion der Heimvereine gastierte, kam die Bernecker-Elf leider nie richtig ins Spiel. Die Hausherren, die trotz des bisher überraschend schwachen Saisonstarts zu den Aufstiegsaspiranten der Staffel zählen, hatten die Partie eigentlich zu jeder Zeit im Griff. Das TSV-Team, das vergangene Woche in Ettlingenweier noch durch sieben eigene Treffer glänzte, präsentierte sich an diesem Tag äußerst fahrig, unkonzentriert und ohne den nötigen Zugriff im Mittelfeld. Bereits vor dem Führungstreffer der SG hatten die Auerbacher Glück, dass eine grenzwertige Situation im eigenen Sechzehner keinen Strafstoßpfiff zur Folge hatte. Kurz darauf konnten die Mannen um Kapitän Balzer von einem Fehlpass im Rüppurrer Aufbauspiel nicht profitieren, da sie den Ball gleich wieder vertändelten. Eine Torchance auf der Gegenseite klärte die TSV-Defensive in höchster Not zur Ecke, die sie zunächst auch aus der Gefahrenzone befördern konnte. Doch die anschließende Flanke führte zur verdienten Heimführung (27.). Vor der Halbzeit brachte Karle einen Auerbacher Abschluss zu zentral auf den gegnerischen Keeper (35.) und eine Torannäherung von Schmid flog am rechten Pfosten vorbei (42.).
Zwar versuchte die von ihrem Trainer in der Halbzeit wachgerüttelte TSV-Elf in der zweiten Hälfte noch den Turnaround zu schaffen, so richtig gefährlich kam sie aber nie vor das SG-Gehäuse. Ein Querpass von Baier fand keinen Abnehmer (49.) und einen Kopfball des eingewechselten Büchele lenkte SG-Schlussmann Wammetsberger über die Latte (67.). So kam es wie es kommen musste: Gehrecke nutzte eine völlige Unordnung in der Auerbacher Hintermannschaft zum vorentscheidenden 2:0 (72.). Zehn Minuten vor dem Ende machte der erst wenige Sekunden zuvor eingewechselte Bentrop mit dem 3:0 den Deckel drauf, wobei auch hier eine konsequente Klärungsaktion auf Seiten des TSV ausblieb. Bezeichnend, dass die einzige Chance zur Ergebniskorrektur unserem Spielertrainer Dome Bernecker vorbehalten war, der in der Schlussminute einen Kopfball über den Querbalken setzte. So bleibt eine herbe Auswärtspleite, die vor allem in der Art und Weise nicht mehr so häufig vorkommen sollte.

